Im Zen­trum unse­rer Pro­jek­te der letz­ten Jah­re steht frei­wil­li­ges gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment

«Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es.»

Erich Kästner

Gesell­schaft­li­che Her­aus­for­de­run­gen sind für uns bei Stra­te­gy & Mar­ke­ting Insti­tu­te Ide­en­trei­ber und Moti­va­ti­on zum Han­deln

Han­no­ver, August 2018

Wir enga­gie­ren uns in Initia­ti­ven und ent­wi­ckeln eige­ne Pro­jek­te, die geeig­net sind, einen Bei­trag zur Lösung aktu­el­ler gesell­schaft­li­cher Pro­ble­me zu leis­ten. Je stär­ker die Dis­kus­si­on von gesell­schaft­li­chen Pro­ble­men im Vor­der­grund der poli­ti­schen und media­len Öffent­lich­keit steht, des­to wich­ti­ger sind Bei­trä­ge zur Lösung. Dabei spie­len das zivil­ge­sell­schaft­li­che Enga­ge­ment und das Enga­ge­ment der Wirt­schaft eine sehr gro­ße, oft unter­schätz­te Rol­le.

Aus vie­len Zusam­men­hän­gen wis­sen wir, wel­chen Nut­zen die Über­nah­me gesell­schaft­li­cher Ver­ant­wor­tung durch Unter­neh­men für die Unter­neh­men selbst und für die Gesell­schaft bringt. Dies wol­len wir nicht nur theo­re­tisch mit Daten und Fak­ten, son­dern auch bei­spiel­haft mit eige­nen Pro­jek­ten nach­wei­sen und ver­mit­teln.

Mehr als Kochen

Eine Integrationsinitiative von Frauen für geflüchtete syrische Frauen und deren Kinder

Kein ande­res The­ma bestimmt die gesell­schaft­li­che und poli­ti­sche Debat­te seit 2015 so sehr wie die Flücht­lings­fra­ge. Es geht um die bes­ten Ide­en und Ver­fah­ren, Geflüch­te­te mit Blei­be­per­spek­ti­ve schnell und wirk­sam zu inte­grie­ren. Dies war 2016/2017 der aktu­el­le Anlass für die Inte­gra­ti­ons­in­itia­ti­ve «Mehr als Kochen» für geflüch­te­te syri­sche Frau­en und deren Kin­der.

Petra Schul­ze-Gan­se­forth
Juli 2017

Das Ergeb­nis die­ses Pro­jekts wird in einem deutsch-ara­bi­schen Bild­band doku­men­tiert. In Text und Fotos beschreibt der Bild­band das bun­te Gesche­hen, die Atmo­sphä­re und die Inten­si­tät der Kom­mu­ni­ka­ti­on über alle kul­tu­rel­len Gren­zen hin­weg. Rezep­te wer­den auf­ge­schrie­ben, die ent­spre­chen­den Spei­sen lan­des­ty­pisch zube­rei­tet und ange­rich­tet, gemein­sa­me Mahl­zei­ten mit Frau­en und Kin­dern an lan­gen Tischen und gemein­sa­me Akti­vi­tä­ten vom Ein­kau­fen bis zum Geschirr­spü­len nach dem Essen wer­den foto­gra­fisch erfasst und zwei­spra­chig doku­men­tiert.

Der Bild­band erzählt auf­grund der mit ihnen geführ­ten Ein­zel­ge­sprä­che die indi­vi­du­el­len, per­sön­li­chen Geschich­ten der Frau­en – ihre Zukunfts­plä­ne, Hoff­nun­gen und Erwar­tun­gen. Und der Band ist zugleich ein Koch­buch, das Lese­rin­nen und Leser ein­lädt, eines der 30 Rezep­te für Vor­spei­sen, Haupt­ge­rich­te, Bei­la­gen und Des­serts selbst aus­zu­pro­bie­ren.

Petra Schul­ze-Gan­se­forth hat als Initia­to­rin und Lei­te­rin des zusam­men mit den Johan­ni­tern durch­ge­führ­ten Pro­jek­tes zu ihrem Enga­ge­ment aus Unter­neh­mens­sicht fest­ge­stellt: „Für mich und mein Unter­neh­men Stra­te­gy & Mar­ke­ting Insti­tu­te GmbH gab es wich­ti­ge Grün­de, ein Inte­gra­ti­ons­pro­jekt zu ent­wi­ckeln und umzu­set­zen. Gemes­sen an der gesell­schaft­li­chen und poli­ti­schen Dimen­si­on des Flücht­lings­pro­blems und dem beson­de­ren gesell­schaft­li­chen, fami­liä­ren und poli­ti­schen Poten­zi­al von Frau­en gibt es viel zu weni­ge Inte­gra­ti­ons­pro­jek­te für geflüch­te­te Frau­en, die die­ses Poten­zi­al mobi­li­sie­ren. Der Bild­band soll hel­fen, ein gutes Bei­spiel bekannt­zu­ma­chen und zei­gen, wie Viel­falt auch über sprach­li­che und kul­tu­rel­le Gren­zen hin­weg posi­tiv gelebt wer­den kann. Er soll inter­es­sier­te Lese­rin­nen und Leser zu eige­nem Enga­ge­ment ani­mie­ren. Bis­her haben sich noch nicht vie­le Unter­neh­men und Orga­ni­sa­tio­nen mit dem gro­ßen Nut­zen der Über­nah­me sozia­ler und gesell­schaft­li­cher Ver­ant­wor­tung befasst. Unser Bera­tungs­un­ter­neh­men ver­mit­telt die­sen Nut­zen, und des­halb war es nahe­lie­gend, mit die­sem Pro­jekt auch selbst einen ent­spre­chen­den Bei­trag zu leis­ten.“

Pro­jekt­im­pres­sio­nen

Buch­im­pres­sio­nen

Geflüchtete Menschen auf dem Weg in den deutschen Arbeitsmarkt

Eine Fall­stu­die der inter­dis­zi­pli­nä­ren Arbeits­wis­sen­schaft der Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver zur Arbeits­markt­in­te­gra­ti­on von nach Deutsch­land geflüch­te­ten Men­schen – Erkennt­nis­se aus 20 per­sön­li­chen Inter­views aus dem Jahr 2017

Petra Schul­ze-Gan­se­forth
Juni 2017

Für Petra Schul­ze-Gan­se­forth war die Mit­ar­beit an die­sem Buch­pro­jekt im Rah­men ihres arbeits­wis­sen­schaft­li­chen Wei­ter­bil­dungs­stu­di­ums ein ande­res For­mat ihres gesell­schaft­li­chen Enga­ge­ments.

In die­sem Pro­jekt haben 13 Frau­en im Rah­men ihres berufs­be­glei­ten­den Stu­di­ums 20 Frau­en und Män­ner mit Flucht­hin­ter­grund aus­ge­wählt, zur Mit­ar­beit ani­miert und in eige­ner Ver­ant­wor­tung inter­viewt. Das Ergeb­nis ist ein Buch mit exem­pla­ri­schen Geschich­ten, stell­ver­tre­tend für vie­le ande­re Geschich­ten von Men­schen, die sich bemüht haben, Anschluss an die deut­sche Arbeits­welt zu fin­den. Vie­le haben es geschafft und sind im wahrs­ten Sinn des Wor­tes ange­kom­men. Ein­ge­bet­tet sind die­se Geschich­ten in Infor­ma­tio­nen zur Flucht­mi­gra­ti­on nach Deutsch­land und zur Arbeits­markt­in­te­gra­ti­on und in ableit­ba­re Erkennt­nis­se aus den 20 indi­vi­du­el­len Geschich­ten. Zwei der 20 Inter­views und Buch­bei­trä­ge sind von Petra Schul­ze-Gan­se­forth ver­fasst wor­den.

Verantwortungspartner-Region Hannover

Eine regio­na­le Unter­neh­mer­initia­ti­ve zur Ent­wick­lung gemein­sa­mer Lösun­gen aus der Wirt­schaft für die Wirt­schaft im Zusam­men­hang mit den Ver­än­de­run­gen am Beschäf­ti­gungs­markt

Dr. Hein­rich Gan­se­forth
Janu­ar 2015

Auch die Unter­neh­mer­initia­ti­ve Ver­ant­wor­tungs­part­ner-Regi­on Han­no­ver unter dem Mot­to Die Arbeits­welt von mor­gen – infor­mie­ren-akti­vie­ren-qua­li­fi­zie­ren-inte­grie­ren mit 27 mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men aus dem Wirt­schafts­raum Han­no­ver war ein strikt lösungs­ori­en­tier­tes Pro­jekt zu aktu­el­len gesell­schaft­li­chen Pro­ble­men. Hier ging es um die Bewäl­ti­gung der Her­aus­for­de­run­gen des demo­gra­phi­schen Wan­dels, ins­be­son­de­re um die drän­gen­den Pro­ble­me des Fach­kräf­te­man­gels. Über einen Zeit­raum von andert­halb Jah­ren haben wir mit den Unter­neh­men und dem regio­na­len Unter­neh­mens­netz­werk Pro Han­no­ver Regi­on gemein­sam an eige­nen Ide­en und Lösun­gen aus der Wirt­schaft für die Wirt­schaft gear­bei­tet.

Ein­ge­bet­tet war die­se Initia­ti­ve in ein bun­des­wei­tes Netz­werk ande­rer Ver­ant­wor­tungs­part­ner-Regio­nen unter dem Dach des Initia­tors Ber­tels­mann-Stif­tung. Dr. Hein­rich Gan­se­forth als Spre­cher des Initia­tiv­krei­ses und Petra Schul­ze-Gan­se­forth als Pro­jekt­lei­te­rin konn­ten sei­tens ihres Unter­neh­mens Stra­te­gy & Mar­ke­ting Insti­tu­te GmbH im Ergeb­nis fest­stel­len, dass die andert­halb­jäh­ri­ge Zusam­men­ar­beit gezeigt hat, dass sich auf der Ebe­ne enga­gier­ter, betrof­fe­ner Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer in mode­rier­ten Pro­zes­sen gemein­sa­me Ide­en, Impul­se, Stra­te­gi­en und Kon­zep­te zur nach­hal­ti­gen Lösung aktu­el­ler Her­aus­for­de­run­gen ent­wi­ckeln las­sen.

Unternehmerinitiative Pro Hannover Region

Pro Han­no­ver Regi­on – eine regio­na­le Initia­ti­ve zur Ent­wick­lung des Wirt­schafts­stand­or­tes Han­no­ver, gegrün­det anläss­lich der Welt­aus­stel­lung Expo 2000, ist bis heu­te aktiv. Sie hat sich zu einem Netz­werk der ca. 300 Mit­glieds­un­ter­neh­men ent­wi­ckelt.

Dr. Hein­rich Gan­se­forth
Dezem­ber 2014

Noch in sei­ner Funk­ti­on als Vor­sit­zen­der des Vor­stan­des der üstra Han­no­ver­sche Ver­kehrs­be­trie­be AG hat Dr. Hein­rich Gan­se­forth die Unter­neh­mer­initia­ti­ve Pro Han­no­ver Regi­on e.V. mit­be­grün­det und war zwölf Jah­re als Vor­stands­mit­glied und in die­ser Zeit über­wie­gend als Vor­sit­zen­der des Vor­stan­des mit der Lei­tung des Ver­eins befasst. Die Idee war, ein wenig von der regio­na­len Mobi­li­sie­rung durch die Welt­aus­stel­lung Expo 2000 auf­zu­neh­men und für die Ent­wick­lung der Regi­on zu nut­zen. Was zunächst in klei­nem Kreis the­men­ori­en­tiert im Rah­men des Stand­ort­mar­ke­tings ange­dacht war, ent­wi­ckel­te sich bald als regio­na­les Netz­werk klei­ner und mitt­le­rer Unter­neh­men.

Das Inter­es­se, auf Augen­hö­he über den Stand­ort, über gemein­sa­me Zie­le, Inter­es­sen und Geschäf­te zu dis­ku­tie­ren, war so groß, dass die Anzahl der Mit­glie­der inner­halb weni­ger Jah­re auf 400 anstieg. Der Zweck des Ver­eins wur­de in der Zeit seit sei­ner Grün­dung im Jahr 2000 durch den Vor­stand basis­ori­en­tiert auf der Grund­la­ge von Mit­glie­der­be­fra­gun­gen und ver­eins­in­ter­nen Initia­ti­ven wei­ter­ent­wi­ckelt; er ori­en­tiert sich also nicht am ursprüng­li­chen Sat­zungs­zweck, son­dern an den gemein­sa­men Zie­len und Inter­es­sen des Vor­stan­des und der Mit­glie­der. Eines der Pro­jek­te war die Ver­ga­be eines CSR-Sie­gels, um zusam­men mit der Inves­ti­ti­ons- und För­der­bank Nie­der­sach­sen (NBank) beson­de­res gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment von Mit­glieds- und Nicht­mit­glieds­un­ter­neh­men her­vor­zu­he­ben und nach außen sicht­bar zu machen.

Zurück